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Mittwoch, 6. März 2013, 07:21

Direktversicherung

Hallo Freunde,
ich habe eine neue Stelle angetreten. Jetzt hat mir die Firma mitgeteilt, dass ich die Probezeit bestanden habe und sie mit mir zufrieden seien. Und sie haben mir eine Direktversicherung als betriebliche Altersversorgung angeboten. 50 Euro im Monat wollen sie mir zahlen, aber ich muss selbst noch 50 Euro dazu beisteuern.
Lohnt sich das denn? Steuern und Sozialversicherung würden, wenn sie anfallen, zu meinen Lasten gehen. Kennt sich da jemand aus?

Hansjörg

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kirrlach« (12. März 2013, 15:59)


2

Mittwoch, 6. März 2013, 20:02

Direktversicherung

Hallo Hansjörg,

in der Regel kann man sagen, dass es sich lohnt, weil ja die Firma einen Teil zahlt. Der geht verloren, wenn man sich nicht beteiligt. Sozialversicherung dürfte nicht anfallen, wenn die Firma den Beitrag pauschal verscheuert. Das wären 20 % Steuer plus Kirchensteuer, die natürlich auf Sie zukommen würden, wenn der Arbeitgeber die Pauschalsteuer nicht übernimmt.

Viele Grüße,

Theo

3

Mittwoch, 6. März 2013, 20:10

Direktversicherung

Hallo Theo,


Danke für Deine Antwort. Eine Frage habe ich noch. 20 % Steuer ist doch ne ganze Menge. So viel verdienen meine Frau und ich nicht, dass davon 20 % ans Finanzamt gehen. Können wir das dann in der Einkommensteuererklärung angeben, damit wir weniger Steuern auf die Beiträge zahlen müssen?

Hansjörg

4

Mittwoch, 6. März 2013, 20:29

Steuern bei Direktversicherung

Hallo Hansjörg,

theoretisch haben Sie recht. Doch in der Praxis sieht dies anders aus. Die Pauschalversteuerung ist vom Arbeitgeber vorzunehmen. Damit gibt es aber keinen Nachweis auf der Lohnsteuerbescheinigung, und ohne Nachweis ist auch die Geltendmachung in der Einkommensteuererklärung nicht möglich.

Falls der Arbeitgeber aber auf Ihren Wunsch von der Pauschalversteuerung absieht, was er durchaus machen könnte, dann gehört sein Beitrag wieder zum steuerpflichtigen (und sozialversicherungspflichtigen!) Arbeitslohn. In der Praxis lohnt es sich also nicht. Vielleicht gibt es aber vom Arbeitgeber auch einen Zuschuss zu einer normalen Lebensversicherung (Stichwort Zukunftssicherung)? Da würde das Problem nicht bestehen, wenn keine Pauschalversteuerung vorzunehmen ist.

Gruß Theo

5

Montag, 11. März 2013, 16:03

Direktversicherung eine gute Basis für die Altersvorsorge

Hallo,

eine betriebliche Altersvorsorge ist ab einem bestimmten Bruttoeinkommen sinnvoll. Dadurch spart der Arbeitgeber, sowie Arbeitnehmer Sozialversicherungs-Ausgaben.

Daher kommt der Beitrag 50€ aus dem Netto du und 50€ der Arbeitgeber zustande. Inzwischen ist dieses Produkt auch sehr flexibel. Solltest du den Arbeitgeber mal wechseln, kannst du die betriebliche Altersvorsorge mitnehmen.

Wichtig ist nur in welch ein Produkt du die Beiträge zahlen sollst - klassische Rentenversicherung oder fondsgebundene Rentenversicherung ?

6

Dienstag, 12. März 2013, 16:05

Direktversicherung fondsgebunden

Hallo Martini,

also das ist ja wohl klar. Von Fonds habe ich die Nase voll. Die kommen mir nicht mehr ins Bankkonto oder in den Versicherungsordner!

Hansjörg